Montag, 25. Oktober 2010

Gedankenlos

                             
Meine Hände, eiskalt. Meine Wangen, warm & gerötet. Ich sitz da, schau raus, seh jeden einzelnen Stern und irgendwie werd ich dieses Gefühl nicht los, dass etwas falsch läuft und ich nur versuch es richtig zu lenken. Hoffnungslos. Ich denke, ich stell etwas dar als wärs das was ich will. Will ich es wirklich so haben ? Wenn ja wieso hab ich dann dieses komische Gefühl ? Ich wünschte, einmal, nur EINMAL, würd mich jmd an der Hand nehmen und mit mir übers Feld rennen. Sich hinlegen und Wolken deuten. Sich gegenseitig kitzeln und ärgern. Mich an der Hand nehmen und tanzen, ja einfach so tanzen, ohne all das kindisch zu finden. Eher befreiend. Ich will dies EINMAL erleben. Diese Person die mir dann ein Tag der Freiheit schenkt und mich einmal von diesen quälenden Gedanken befreit, mich sie vergessen lässt und mit mir lieber unsinn treibt und mit mir drüber lacht. Diese eine Person, dieser eine Tag, der mir hilft mich selbst wieder zu finden oder eher wenigstens dieses Gefühl, diesen Sinn den ich mal hatte, mich für das zu entscheiden was mich auch wirklich glücklich macht. Ich steh vollkommen neben mir, wo bleibst du ?  

Dienstag, 12. Oktober 2010

Wenn Menschen, Menschen zerstören.

Ich hab herraus gefunden, sich an einen Menschen zu binden, ist falsch. Man glaubt, diesen einen Menschen gefunden zu haben, ihn besser zu kennen als er sich selbst und anders rum. Irgendwann macht jeder mal Fehler, die man sich gegenseitig verzeiht, denn man verlangt nicht vom anderen perfekt zu sein, da man ihn so liebt wie er ist, mit all den Fehlern. Man verlangt rein gar nichts, hauptsache dieser Mensch ist da. Immer bei dir, egal was ist. Wie gesagt, Fehler macht jeder. Mit der Zeit wiederholen sich diese immer häufiger. Plötzlich sieht man sie nicht mals mehr ein und erkennt nicht wie schlecht es für einen selbst ist, da man sich zu sehr an diesen Menschen gebunden hat. Man ohne diesen Menschen nicht mehr Leben kann und es sich nicht leisten kann diesen zu verlieren. Ja, es tut so sehr weh und man begreift was es heißt, wenn das Herz blutet. Einem die Luft zum Leben fehlt. Man verzweifelt und man nahezu an seinen eigenen Tränen erstickt. Tage, Wochen, nein ! Monatelang. Und trotzdem hofft man vergebens weiter, dass dieser Mensch einen bald aus dieser Verzweiflung wieder raus holt. Nie passiert was, das einzige was man bekommt sind leere Versprechungen, Entschuldigungen die am nächsten Morgen schon wieder vergessen sind. Irgendwann versucht man es selbst wieder auf die Beine jedoch fällt man so oft hin, dass man den Schmerz kaum noch war nimmt bzw war nehmen kann. Doch die Ironie ist die, dass man diesem Menschen trotzdem keine Vorwürfe macht, ihn noch weiter stärkt obwohl er förmlich auf einen eintritt. Plötzlich ist er nicht mehr er, dieser Mensch ist verschwunden, in dem Körper dessen, welchen man vor sich sieht. Nein, man hoffst weiter ! Eines Tages wird er wieder da sein. Doch irgendwann kommt die Erkenntnis, dass es doch besser ist diesen Menschen gehen zu lassen, bis er wieder dieser eine Mensch ist, der er einmal war, denn dann wird er schon von allein seinen weg zu dem Menschen wieder finden, der ihn braucht. Auch wenn bis dahin, von all dem gewarte, die eigene Welt daran zerbricht. Genau dies, lässt viele Herzen zerbrechen und eiskalt werden. Und genau deshalb, sollten die Menschen aus ihren Fehlern / Erfahrungen lernen. Und genau das ist auch der Grund wieso ich mich nicht mehr an irgendeinen Menschen festhalte. Nie wieder wird mir ein Mensch so viel bedeuten !

Zum Schluss, hofft man doch immer nur weiter, endlich wieder diesen Menschen wieder zuhaben und all das wieder zu vergessen. Denn letzendlich wird dich dieser eine Name ein lebenlang begleiten ob du es willst oder nicht.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Sternenzähler

Ich zähle Sterne am Himmeln. Eins, zwei, drei.. nein hundert sind es ! Dieser eine, er sticht raus. Er liegt weit von den anderen weg. Er leuchtet anders, so schön und so grell. Er belebt meine Träume wieder und lässt sie nahezu greifbar erscheinen. Dieser Luftzug, dieser Moment, der meinen Atem kurz still stehen lässt. Alles verstummt. Gänsehaut. Ein zweiter Zug und schon schiebt sich eine Wolke über den Stern. Dieser kurze glückliche Sprung im Herzen, aufgehalten von einem stechenden Schmerz. Er lässt ihn immer weiter erblassen bis er verschwindet und wieder jeden greifbaren Traum, unerreichbar scheinen lässt. Doch ein Hauch Hoffnung schimmert im Himmel. Denn, ist es nicht so, dass der Schein trügt ? Er wird wieder scheinen und mich zu großen Taten inspirieren. Ja, ich weiß es genau !