Es ist weder leicht noch zu ertragen,
das Leben mit diesen versteckten Gefahren.
Wie die Flut nach der Ebe, schlagen sie zu,
zwar sind sie vergangen, doch lassen dich niemals in ruh'.
Verfallen, liegend in Trümmern, in sich gekehrt,
verliert auch so langsam das Leben sein Wert.
Vollkommen auf sich alleine gestellt,
baust du dir nach und nach deine eigene Welt.
Zwar hast du sie in deiner eigenen Hand,
doch stehst du dennoch mit dem Kopf an der Wand.
Verzweifelt, ballancierend am Abgrund entlang,
am Rande des Warnsinns man sich fragt, wie weit man noch kann.
Ein falscher Schritt, man tief hinunter in den Abgrund fällt,
und er dich fallen lässt, dein erhoffter rettender Held.
Zitternd am Boden, dich krümmst und begreifst,
welch furchtbare Welt, dich bricht und zereißt.
Keine Rücksicht, sieh' weitere Trümmern fallen herrab,
auf dich gerichtet, die Hoffnung weit weg, fernab.
Doch vor dem letzten Zug deines Atem,
das Blatt sich wendet, Lichter durch die Dunkelheit ragen.
Die Trümmern aufgefangen von anderen Armen,
verschont geblieben von weiteren Narben.
Er gibt dir die Hand und weist dir den Weg,
dein Held schenkt dir Hoffnung und erklärt, es sei niemals zu spät.
Er geht mit dir weiter, macht aufmerksam auf jeden Stein,
will nicht, dass du stolperst, und erinnert; Es ist mehr Schein als Sein.
Selbst unter Sand befinden sich Steine, nur schwer zu erkenn,
doch auch über sie kannst du stolpern, wenn du lust hast zu renn.
Tut es weh, kannst du nicht weiter laufen,
trägt er dich, selbst über den größten Trümmerhaufen.
Er zeigt dir die Welt mit neuen Farben,
kein altes Grau, so leicht zu ertragen.
So schön und grell, erblüht das Glück,
der Blick nur nach vorn, nie wieder zurück !
Er ist nicht zu bezahlen, mit kein Geld der Welt,
dieser Mensch - deine Stütze, sie ist dein persönlicher Held.
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